Rotwein

Rotwein - Entdecken Sie unsere exklusive Auswahl für Rotwein-Liebhaber

Bei weinmenschen finden Sie eine große Auswahl trockener, süßer und feinherber Rotweine aus den klassischen Weinbauländern. Genießen Sie Rotweine aus Frankreich, Österreich, Italien, Deutschland, Spanien und vielen weiteren Ländern.

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Rotwein

Kaum ein anderes Getränkt ist so beliebt. Mit seiner Vielfalt und den vielen verschiedenen Arten des Ausbaus. All die bekannten Anbauländer mit deren berühmten Anbauregionen wie Burgund, Bordeaux, Champagne, Toskana, Barolo Prosecco, Rioja, Piemont und Nappa Valle haben alle ihren eigenen Anbau- wie Ausbaustil. Unterschiedliches Terroir, der Temperatur, dem Einfluss von Niederschlag, die Nähe zu Gewässern und verschiedene Höhen. Diese Art des Anbaus und Ausbaus von Rotwein hat sich über mehr als 8000 Jahren Weinbau stetig weiterentwickelt. Die Römer brachten damals die süßen Trauben bis zum Rhein und zur Mosel. Rotwein ist kaum mehr von einer festlich gedeckten Tafel, als Solo-Genuss-Getränk oder als entspannter Absacker am Abend wegzudenken. Rotwein erinnert durch seine Farbe sowie Würze an den Süden, Urlaub und Wärme. Die Regionen an der Mosel oder am Rhein sind hauptsächlich vor allem durch ihre Weinberge bekannt. Unter all den bekannten Weinanbauregionen, sind die deutschen Weinen, aber auch Rotweine aus den französischen Anbaugebieten Bordeaux und Burgund und die Italienischen Regionen Piemont und Toskana berühmt. Die dort Angebauten Sorten, Sonnenverwöhnt und durch Jahrhundert lange Tradition Vinifiziert, werden oft mit guten, kräftigen Rotweinen in Verbindung gebracht.

Doch wie entsteht eigentlich Rotwein?

Wie Weißwein ist Rotwein grundsätzlich nichts anderes als vergorener Traubensaft. Doch hat das Fruchtfleisch der Trauben keine rote Farbe. Die Farbe und auch die Gerbstoffe (Tannine) gelangen über eine bestimmte Produktionsweise in den Saft. Während beim Weißwein der Saft der weißschaligen Trauben direkt gepresst wird, liegt der Saft beim Rotwein zusammen mit den roten Traubenschalen und den Kernen gemeinsam in einem Behälter. Beim Weißwein vergärt der Saft, in dem der Zucker des Saftes mit Hilfe von Hefen in Alkohol verarbeitet wird. Beim Rotwein werden zusätzlich Farbstoffe, Phenole und Gerbstoffe aus den Häuten und Kernen extrahiert. Während des Gärprozesses wird die ganze Masse an Häuten und Fruchtfleisch (Trester) immer wieder umgewälzt, damit der Saft unter den Tresterhüten nicht zu heiß wird und mehr Farbe in den Wein gelangt. Nach ein bis vier Wochen wird der rote Saft abgepresst und reift dann in Edelstahltanks oder Holzfässern verschiedener Größen. Während der Reifung findet oft eine zweite Gärung, die so genannte malolaktische Gärung statt. Dabei wird die harte Apfelsäure in die weichere Milchsäure umgewandelt. Diesen Prozess durchläuft fast jeder Rotwein – es sei denn, er soll gekühlt als sommerliche Erfrischung dienen.

Rotwein aus Deutschland?

Das kühlere Klima, im Vergleich zu Italien, Frankreich oder Spanien, ist der Grund dafür, dass Deutschland ein Weißweinland ist. Der Rotwein hierzulande macht fast ein Drittel der Ernte aus und etablierte sich inzwischen. Qualitätsweine sind längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Damals waren es tendenziell süffigen Weine, die durch eine Wende in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten zu trockenen Weinen wurden und sich manche mit ihren europäischen Nachbarn inzwischen durchaus messen können. Ganz vorne steht der Spätburgunder, in Frankreich ist das Synonym Pinot Noir, welcher sich hierzulande einer großen Beliebtheit erfreut. Im deutschen Rebenranking erscheint er auf Platz drei. Die Spätburgunder Rebe stellt hohe Ansprüche an den Boden (Terroir) und ist mit seinen Charaktereigenschaften mit einem vollmundigen Geschmack und Aromen von Erdbeeren und Kirschen bekannt. In klassischen Rieslinglagen in Baden, Rheinhessen und Württemberg wächst diese Rebsorte. Jüngere Sorten wie Dornfelder und der Regent haben sich auch stark durchgesetzt. Auch die bekannte französische Rebsorte Merlot erobert sich, nach dem Spätburgunder, ein immer größeres Terrain. Kreativität deutscher Winzer ist es zu verdanken, dass man Hierzulande gute Rotweine kaufen kann. Ein gutes Beispiel für die Handwerkliche Kunst um den deutschen Rotwein ist das Weingut von Markus Molitor von der Mosel. Regelmäßig mit Punktzahlen über 90 bewertet, sind seine Wein der Beweis dafür, dass man auch in der Mosel aus dem Vollen schöpfen kann. Reinsortige Syrahs und Spätburgunder, wie Cuvées aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot, die man eher in Frankreich ansiedeln würde, werden in der alten Weinwelt Deutschland vinifiziert.

Die besten Rotweine?

Bei den Rotweinen steht Deutschland deutlich hinter Ländern wie Frankreich und Italien. Geschmäcker sind wie gewöhnlich verschieden, daher liegt der richtige Rotwein selbstverständlich im Ermessen des Trinkers. Am Bordeaux und der Toskana, Rioja und den Weinen des Burgunds, kommt der deutsche Weinkenner wohl nicht vorbei. Im Piemont, welches für den Barolo, Apulien mit dem Primitivo und Venetien mit seinem Amarone bekannt sind, sollten einen Besuch wert sein, bevor man seinen Favoriten benennt. Eine Weinprobe muss da wohl drin sein. Das Bordeaux, Frankreich, wurde lange mit den Vorzeige Rotweinen gleichgesetzt. Die südfranzösische Region, die man korrekt als Bordelais bezeichnet, ist in der Tat, eines der besten Weinanbaugebiete der Welt. Neben dem Burgund ist das Bordelais mit seinen trockenen, steinigen Böden, warmen Sommern und milden Wintern einer der besten französischen Weinregion. Das Terroir ist hier das Stichwort. Die zwei Flüsse Garonne und Dordogne, welche durch die Region fließen, bewässern diese und temperieren das Gebiet zugleich und das im Zusammenspiel mit dem feuchten Atlantik. Auf einer Fläche von über 110.000 Hektar werden fast ausschließlich Qualitätsweine angebaut. Ein Meer an erstklassigen Châteaus ist weltweit ein Phänomen. Dagegen ist Italien mit seinen vielen Weinregionen sicher so etwas wie der Garten Eden für Rotweine. Das sonnensatte Apulien, die Alpenhängen - Italien ist sicher eine der ersten Adressen, wenn man gute Rotweine kaufen möchte. Es fällt einem wahrscheinlich als erste Region die Toskana ein. Ein schöner Brunello, oder Vino Nobile di Montepulciano oder natürlich die Supertoskaner. Alle nehmen ganz selbstverständlich die besseren Plätze an der Tafel europäischer Spitzenweine ein. Apulien mit dem Primitivo di Manduria und dem Primitivo di Salento sind auch hervorragend vertreten. Wer von Deutschland aus nicht ganz so weit reisen möchte, sollte sich nach Venetien reisen. Da liegt das Valpolicella und wartet nicht nur mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf, sondern mit dem Amarone di Valpolicella, einen voluminösen, aber dennoch trockenen Rotwein aus luftgetrockneten Trauben aufweisen. Von dort aus ist es auch nicht weit in das Piemont. Hier wächst der weltberühmte Barolo, der auch den Titel „König der italienischen Weine“ trägt. Der granatrote Wein weist hohe Tannin-, Säure- und Alkoholwerte auf und ein intensives Bouquet von Pflaumen, Rosen und Lakritze.

Die wichtigsten Rotweinsorten?

Es gibt einen französischen Begriff „Cépages nobles“. Dieser etabliert, inoffiziell und nicht unbedingt trennscharf, die erste Liga der weltweit wichtigsten Weinsorten. Es ist daher kein Wunder, das französische Reben hier ganz oben stehen. Darunter ist die Cabernet Sauvignon Traube, Merlot, Pinot Noir und Syrah. Zum Cabernet Sauvignon – diese Rebsorte wird gerne als die weltbeste bezeichnet. Sie hat hartschalige Trauben, ruft dunkle Rotweine mit viel Säure und Tanninen hervor und duftet an der Nase nach Cassis und Paprika, weswegen sie der Hauptbestandteil der Bordeaux-Cuvée ist. Als reinsortiger Rotwein kennt ein Rotwein Trinker diese Rebsorte. Der Merlot und die Cabernet Franc Traube werden gerne als Juniorpartner für eine großartige Bordeaux-Cuvée genommen. Eine vielfältige Palette von Kräuter- und Fruchtaromen wie Pflaume, Himbeere und Cassis findet man in den Trauben. Ein weiterer, französischer Repräsentant ist der Syrah. Dieser ist ebenfalls in Frankreich beheimatet, hier vor allem am Mittelmeer, im Languedoc-Roussillon und an der Rhône. Die tanninreiche Alternative zu dem Cabernet Sauvignon bringt eine Vielfalt von Aromen wie Pfeffer, Pflaumen, Schokolade und Leder. Der Syrah besitzt auch wie der Cabernet Sauvignon ein hohes Alterungspotenzial und gehört ganz sicher zu den weltweit bekanntesten, leckersten und edelsten Trauben. Dann gibt es da noch eine weitere spitzen Traube – Pinot Noir. Das Synonym des Pinot Noir ist der Spätburgunder. In der weltberühmten Region Burgund wächst er am besten und bringt Weine mit harmonischen, sanften Tannin- und Säureanteilen. Das Aroma geht in Richtung Himbeeren und Bittermandeln. Ein exzellenter Botschafter des Terroirs der Rebsorte. Der Pinot Noir ist sehr sensibel. Auf Bodenverhältnisse und Klima reagiert er stark. Ein Hype in Deutschland ist der italienische Primitivo. Die fruchtreichen und voluminösen Primitivo Rotweine kauft man übrigens in Apulien und im Gegensatz zum Primitivo, erfreut sich der Tempranillo einer weiten Verbreitung und gehört damit zu einem Global Player und den Trauben. Diese reift sehr früh und ist mit ihrer dicken Schale die vorherrschende Traube der Rioja. Der Tempranillo bringt intensive, tiefrote Weine mit moderater Säure und weichen Tanninen. Man riecht auch Aromen wie Gewürze, Leder, Tabak und Erdbeeren. Der Ausbau im Eichenfass eignet sich für den Tempranillo, wie auch für den Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah. Denn diese besitzt eine hohe Lagerfähigkeit. Gerade in guten Lagen ist also somit Geduld gefragt.

Welchen Rotwein zum passenden Essen?

Die ewige Frage sucht nach Antworten. Es gibt auch welche, ohne als Dogmatiker abgestempelt zu werden. Der persönliche Geschmack steht über allem. Zu Fisch gibt es ganz selten Rotwein. Eine Anleitung gibt es wie oben schon erwähnt allerdings nicht. Geschmäcker sind unterschiedlich und das ist auch gut so. Ansonsten gilt auch - landestypische Gerichte zu landestypischem Wein präsentieren. Oder man wählt das Essen ganz einfach - entsprechend der Weinkarte, wie es Südländer zu tun pflegen. Der Nachtisch wird von süßen Weinen begleitet. Haltet die wenigen Anhaltspunkte ein und habt eine gute Chance, die Gäste nicht nur den Kochkünsten, sondern auch mit der Wahl des Weins zu beeindrucken.

Im Sommer ist die Küche deutlich weniger deftig als im kalten Winter. Ist das ein Grund um auf Rotwein zu verzichten? Tendenziell nein! Man wird hier aber eher zu leichteren Weinen greifen oder zu jüngeren Jahrgängen – und weniger zu Weinen, die viel Holz gesehen haben, wie z.B. im Eichenfass ausgebaut wurden. Der junge Merlot oder Primitivo ist sicher eine gute Wahl. Gerichte mit Kalb oder Geflügel, welche auch etwas leichter serviert werden, passen hervorragend zu eher unaufdringlichen Rotweinen. Je kälter die Tage und je deftiger es im Herbst und Winter zugeht, desto raffinierter wird der Wein. Dann werden ältere Jahrgänge und Barrique-Noten gefragt sein. Der Braten harmoniert gut mit einer Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot oder einem Syrah aus dem Languedoc. Oder doch lieber einen kräftigen Roséwein aus der Provence. Es spielt dabei keine Rolle, ob man nun Rind oder Lamm im Ofen hat. Nach dem Hauptgang nach einem reifen französischen Käse wie Roquefort überzugehen, geschieht in der Regel mit einem kräftigen Rotwein. Anders bei Pastagerichten, einer traditionellen Pizza oder einem deftigen Risotto. Man wird in der Toskana oder in Apulien fündig. Das Angebot dürfte hier sicher größer sein als die Rezeptsammlung. Deutsche Rotweine eignen sich auch hervorragend für die kräftige Winterkost. Zu Spätburgunder, Syrah oder einem Merlot aus der Pfalz, der Mosel, dem Rheingau oder auch einem Dornfelder und Portugieser passt zu Hirschkeule oder Reh.

Trockener Rotwein, oder doch lieber süßer Rotwein?

Eine überflüssige Frage, wenn Sie mich fragen. Geschmäcker der Weinliebhaber, welchen Rotwein er kaufen soll, sind verschieden. Knochentrockene Rotweine aus der Rioja, werden selten mal zu einem süßeren Rotwein greifen, das steht fest. In Italien gibt es aber tolle Weine, die beides gut verbinden. Die Frucht, die Intensität und den Charakter eines tollen Rotweins. Die entsprechenden Suchbegriffe heißen hier Appassimento und Recioto. Der Begriff Appassimento entspricht den Prozess, den man in Deutschland als Trockenbeerenauslese kennt. Mit der Verdunstung des Wassers, steigt der Zucker und Alkoholgehalt. So entstehen hochprozentige Weine mit einem hohen oder noch moderaten Restzuckergehalt. Ein Sonderfall ist der Amarone aus Venetien. Durch eine zweite Gärung wird der Restzucker zu rekordverdächtigen 16% Alkohol umgewandelt. Dieser Wein ist aber nicht süß, sondern leicht bitter im Abgang, was man an dem Wort „amaro“, italienisch für bitter, erkennt. So auch für den Ripasso. Ihm wird gegorene Maische aus der Amarone Produktion beigegeben, was eine zweite Gärung auslöst (Doppio Passo) und einen leicht bitteren Abgang verursacht. Der Vin Santo ist ein Produkt des Appassimento. Allerdings ist das Ergebnis ein süßer Dessertwein, den es sowohl in Rot und in Weiß als auch als Rosé gibt und unwahrscheinlich gut schmeckt.

Grundsätzlich eignet sich jeder Wein für den halbtrockenen oder gar süßen Ausbau. Das ist die Intension des Winzers und dann kommt der Prozess der Gärung, die durch die Temperatur oder durch den Zusatz von Schwefel oder Alkohol unterbrochen werden. Rotweine wie der Trollinger und Dornfelder aus Deutschland, aber auch einige Primitivos aus Italien bekommen dadurch eine schnelle Trinkbarkeit und einen hierzulande sehr beliebten süffig, leichten Charakter. Dessertweine wie die Trockenbeerenauslesen und der Eiswein erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Preislich spielen diese Edelsüßen Weine in einer ganz eigenen Liga. Der Trend ist nicht mehr wie früher halbtrockene und süße Rotweine zu kaufen, sondern Weine die klar in Richtung trocken gehen. Zur Vorweihnachtszeit und als Begleitung zur Nachspeise jedoch haben sie ihren Platz. Und noch einen Vorteil bringt dieser Rest an Fructose: Die Haltbarkeit der süßen Rotweine ist aufgrund ihres hohen Zuckergehalts sehr lange, ganz ohne geschmackliche Einbußen.

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